Die Angaben stammen aus dem Buch: "Bruckenau, eine Banater Heckengemeinde an der Bergsau"
Die Bruckenauer aus dem Lager 1004 Jenakijevo
Erinnerungen an die Rußlanddeportation
Kreuze für die Opfer derDeportation
Fünf
entsetzliche Hungerjahre, das war unser Teil der „Wiedergutmachung“ zu
Deutschlands Kriegsschuld, den man uns Banater Schwaben, sowie allen Deutschen
aus Rumänien aufbürdete und dabei so viele ihre Heimat nicht
wiedersahen. Hans Bohn schreibt in seinem Buch „Zur Acker der Zeit“ einen
treffenden Satz: „der Tod hatte damals einen verruchten Namen, er hieß
Schacht Nr.1 Smoleanka“. Und in diesem Lager war der Großteil der
aus Bruckenau Verschleppten interniert. Darunter auch mein Vater, mein
Bruder und ich.
| Wo ruhen sie, nach Not und Darben,
die in Sowjetlagern starben und irgendwo verstreut jetzt liegen, weil Stacheldraht nicht war zu biegen? Die schuldlos man zu Tod gequält,
Sie starben für der Väter Glauben,
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Die nackten Toten, nicht begraben,
meist nur auf’s Feld geworfen waren, wohin, im Schnee, kann niemand sagen, wenn Kinder, nach den Eltern fragen. Kein Hügel, Kreuz, noch Sühnemal,
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