Bruckenauer Treffen 2003




Am Samstag, den 28 Juni, fand in Nürnberg das elfte Bruckenauer Heimattreffen statt.
Heimattreffen tragen zum Erhalt der Dorfgemeinschaft bei, gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen an die alte Heimat verbinden uns, trotzdem wir uns hier in der
neuen Heimat integriert haben und uns hier auch wohlfühlen.

Eröffnet wurde der Heimattag um 11 Uhr mit dem gemeinsamen Gottesdienst in der St.Willibald Kirche, zelebriert durch Kaplan Roland Seger von der Kirche "Maria am Hauch". Voran die Kindertrachtenpaare, die Ministranten und Kaplan zogen sie in die Kirche ein.
In seiner Predigt wies letzterer auf einige Aspekte hinsichtlich des religiösen Lebens in unserer Heimat hin. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom "Marienchor" unter der Leitung von Willi Baumeister. Meist uns altbekannte Lieder wurden gesungen.

Das Mittagessen und die nachfolgende Festversammlung fanden im "Genossenschafts-Saalbau" statt.
Vorsitzender Manfred Loris hieß alle Landsleute und Gäste hier im Saal willkommen, ebenso richtete er Grüße an all unsere Landsleute die hier in Deutschland leben und nicht anwesend waren, die in der alten Heimat noch lebenden, sowie in aller Welt lebenden Bruckenauern.
Als Ehrengast und Festredner begrüßte er Vorstandsreferent Herrn Peter Dietmar Leber aus München. Einen angenehmen Aufenthalt wünschte er dem aus Bruckenau angereisten Landsmann Michael Werbos.
Danach trug Beate Feller einen Kirchweihspruch vor. Mit einer Minute des Schweigens wurde der verstorbenen Landsleuten gedacht.
In seinem Tätigkeitsbericht wies der Vorsitzende Manfred Loris darauf hin, daß das Anliegen unserer Landsleute, das beim letzten Treffen angesprochen wurde,
nämlich dem Bruckenauer Friedhof ein würdigeres Ansehen zu verleihen, Folge geleistet wurde. Mit der tatkräftigen Unterstützung unserer Landsleute Hermann Pinkert und Michael Werbos ist es gelungen umfangreiche Instandhaltungsarbeiten durchzuführen. Der Zaum wurde teilweise erneuert, ebenso das Eingangstor, 20 Meter Gehweg betoniert, die Brunnenumzäunung aufgestellt, eine neue Wasserpumpe usw.  Ebenso ein neues großes Kreuz, diesmal aus Eisen aufgestellt. Ein Friedhofsverwalter, der für die Friedhofsanlage (nicht für die einzelnen Gräber) verantwortlich ist, und der eine monatliche Entlohnung erhält, wurde eingesetzt.
Dies alles konnte nur ermöglicht werden, durch die zahlreichen Spenden unserer Landsleute von hier in Deutschland. Im Namen des Vorstandes der H.O.G. sprach der Vorsitzende ein herzliches Dankeschön an alle Spender. Der Friedhof, als Zeuge einer vergangenen Zeit, obzwar verlassen, soll aber nicht vergessen werden.
Im Saal war eine Ausstellung mit Bildern über die Arbeiten auf den Friedhof, sowie über die Weihe des großen Kreuzes aufgestellt. Der H.O.G. ist es ebenso gelungen Kopien von Geburt, Sterbe und Heiratsmatrikel zu erhalten. Geburten 1911-1990, Traungen 1936-1990, Verstorbene 1948-1990. Diese können zu
jeder Zeit eingesehen werden. Weiterhin beschrieb der Vorsitzende den schlechten Zustand unserer Heimatkirche, was das Dach und die Außenfassade betrifft. Ohne mißverstanden zu werden meinte er, daß wir uns nicht ganz von der Verghangenheit lösen können. Es wäre schade tatenlos unsere Heimatkirche dem Verfall preiszugeben. Durch eine kleine Spende der Bruckenauer hier in Deutschland, ließe sich das Problem lösen.

Bei unserem nächsten Treffen im Jahre 2005 feiern wir 20 Jahre H.O.G. Bruckenau.
Zu diesemJubiläum lud der Vorsitzende schon jetzt alle Landsleute dazu ein.
Ein Lob ging auch an Frau Gerda Kunz, die die Familiennachrichten stets gewissenhaft an die "Banater Post" einsendet.

Es folgte der Kassenbericht von Kassenwart Christian Jung.
Unser Ehrengast Peter Dietmar Leber überbrachte die Grüße des gesamten Bundesvorstandes an der Spitze mit Bundesvorsitzenden Bernhard Krastl, sowie aller Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle München.

Unser Landsmann Helmut Schlauch bekam eine Ehrenurkunde , für seinen Verdienst, die Internetseite der H.O.G.zu erstellen. Er veröffentlicht was uns Bruckenauer interessiert: Neuigkeiten aus der alten Heimat, das Heimatbuch wird hier vorgestellt usw. Das alles in eigener Regie, ohne eine Zuwendung seitens der H.O.G.
Unsere Anwesenden Senioren von 80 Jahren und darüber, 10 an der Zahl, wurden herzlich begrüßt und bekamen je ein Geschenk in Form von einem Bild mit "Pipatsche".
In einem Nebenraum war eine gelungene Ausstellung von Bildern, alle mit Motiven von Korn und Mohnblumen, eben der "Pipatsche", aufgenommen bei Fahrten in´s Banat von Manfred Loris.

Es folgte die Einladung zu Kaffee und Kuchen. 
Die Nürnberger Hausfrauen hatten sich wieder einmal selbst übertroffen mit den gebackenen Torten und Kuchen. Die Tombola gab zu mancher Belustigung Anlass.
Ein herzliches Dankeschön ging an alle die dazu beigetragen haben dieses Fest zu gestalten. Besonders auch an die Kindertrachtenpaare: Beate Feller, Florian Feith, Silke Jung, Karsten Loch, Simone Jordan.
Ebenso dankte der Vorsitzende allen Kuchen, Kaffee und Tombolaspendern, den Kassierern: Helfried Feith, Christian Jung, Peter Jung und Daniel Loris.

Zum Tanz spielten die "Donau-Franken" unter der Leitung von Hans Eichinger. Es gelang ihnen eine lustige Stimmung zu zaubern.

Nürnberg, im Juli 2003
K.D.