Am 16. Juni fand das 13. Heimattreffen der Bruckenauer in Nürnberg statt. Traditionsgemäß wurde das Fest um 11 Uhr mit einem Gottesdienst in der St. Willibald Kirche eingeleitet. Zelebriert von Kaplan Roland Seger aus Lichtenau, musikalisch umrahmt vom "Marienchor" unter der Leitung von Willi Baumeister, mit Liedern die uns aus der alten Heimat bekannt sind. Eine heimatliche Note verliehen die Trachtenpaare die in der Kirche Aufstellung nahmen. Ein großes Lob an die Trachtenpaare: Franziska Feith, Florian Feith, Karsten Loch, Simone Jordan, Bernd Loris, Martina Pohr, Ralf Mihai, Sabine Hadar, Jörn Gross, Karla Weber und Horst Weber.
Krönender Abschluss des Gottesdienstes war das vom Marienchor sowie von allen Anwesenden gesungene Lied "Großer Gott wir loben dich".
Nach dem Gottesdienst ging es in die nahe gelegene Gaststätte " Genossenschaftssaalbau" wo für das leibliche wohl gesorgt war.
Der offizielle Teil unseres Heimattreffens wurde durch eine Gesangseinlage von Reinhard Scherer und seinen Töchter Alexandra und Beatrix eingeleitet. Anschließend begrüßte der Vorsitzende der HOG Bruckenau, Manfred Loris alle anwesenden Gäste und erinnerte auch an die wenig verbliebenen Landsleute in Bruckenau. Da er aus terminlichen Gründen nicht dabei sein konnte, übermittelte uns unser Ehrengast Peter-Dietmar Leber, Landesvorsitzender der Banater Schwaben in Bayern die beste Grüße und wünschte uns ein gutes Gelingen.
Der zuständige Pfarrer für Bruckenau, Heinrich Josef, übermittelte eine Grußbotschaft auch im Namen seiner Exzellenz Bischof Martin Roos an alle Anwesenden.
In einer Schweigeminute wurde der verstorbenen Landsleute hier und in der alten Heimat gedacht.
In seiner Ansprache ging der Vorsitzende Manfred Loris auf das Vorhaben der HOG , die Kirchenrenovierung in Bruckenau ein. Wie aus den ausgestellten Bildern ersichtlich war, ist das Gotteshaus in einem sehr schlechten baulichen Zustand. Wenn nichts dagegen geschieht, so gilt der Spruch, der im Sockel des im letzten Jahr heruntergefallenen Kirchenkreuzes hinterlegt war nicht mehr, nämlich: "Möge dieses Zeichen des Kreuzes noch viele Jahrzehnte hindurch emporragen". Der schlechte bauliche Zustand der Kirche und das Fehlen des Kirchenkreuzes wurden auch in einem Presseartikel einer lokalen rumänischen Tageszeitung erwähnt.
Der Vorsitzende appellierte deshalb erneut an alle Landsleute mit Spenden die Kirchenrenovierung in Bruckenau zu unterstützen, denn das gebaute Erbe ist das Einzige was von unserem deutschen Stamm im Südosten Europas übrig bleiben wird.
Der Zustand des Friedhofes in Bruckenau ist zufrieden stellend. Dank der Spenden wird die Pflege auch weiterhin möglich sein. Allein der ausgepflanzte Wachholder hat viele Gräber und Grabsteine bedeckt. Sollten die Angehörigen der betroffenen Grabstätten diese Sträucher nicht beseitigen, so sind wir gezwungen dies zu erledigen, da in ein paar Jahren der Friedhof damit überwuchert wird. Das Friedhofsbudget der HOG wird damit erheblich belastet.
Wie bei jedem Heimattreffen wurden den Saal Ältesten von 80 Jahren und darüber, kleine Präsente überreicht. Die Jubilare: Anna Bognar, Katharina Donos, Eva Feith, Eva Jordan, Anna Lippert, Elisabeth Scheirich, Johann Bermel, Johann Loch wurden musikalisch geehrt, mit zwei Volkslieder gesungen von Reinhard Scherer und Töchter.
Ein weiterer Höhepunkt unseres Festes war die Einladung zu Kaffee und Kuchen, gebacken von den Bruckenauer Hausfrauen. Die reichhaltige Tombola fand auch einen guten Anklang.
Einen herzlichen Dank, an alle die dazu beigetragen haben, diese Fest zu gestallten.
Zur Tanzunterhaltung spielten die "Donau-Franken" unter der Leitung von Hans Eichinger, die für eine gute Stimmung gesorgt haben.
Der Vorstand/Juli 2007